Dies ist eine alte Version des Dokuments!
Inhaltsverzeichnis
Kassennachschau
Bei der sogenannten Kassen-Nachschau können die Finanzämter ohne Voranmeldung bei Betrieben der Bargeldbranche prüfen, ob die in einem Kassensystem erfassten Daten den gesetzlichen Formvorschriften entsprechen.
Installationsprotokoll
Die Einrichtung der Ladenkasse („Installationsprotokoll“) und vorgenommene Änderungen an der Konfiguration befinden sich im Unterordner „Protokoll“ im Datenverzeichnis Ihrer Ladenkasse.
Vorbereitung zur Kassennachschau
Zu Begin der Kassennachschau erstellen Sie bitte zuerst einen Kassenabschluss. Dazu verwenden Sie den Menüpunkt „KassenSichV → Kassenabschluss“.
Kassensturz
Beim Kassensturz wird der Sollbestand an Bargeldmitteln mit dem Istbestand verglichen.
Wenn der Prüfer einen Kassensturz verlangt, dann verwenden Sie den Menüpunkt „KassenSichV → Kassensturz“.
Es öffnet sich ein Fenster, in dem der Sollbestand angezeigt wird. Der Angezeigte Betrag soll sich in der angezeigten Höhe in der Kassenschublade befinden.
DsFinV-K-Export
Der Prüfer kann einen Export der Kassendaten verlangen. Die COMCEPT Ladenkasse exportiert die Daten im DsFinV-K-Format. Verwenden Sie hierzu den Menüpunkt „KassenSichV → DsFinV-K Export“.
Der Prüfer wird Ihnen den Zeitraum nennen, zu dem er die Kassendaten benötigt. Geben Sie im Abschnitt Zeitraum das entsprechende Datum ein und drücken den Schalter „Kassenabschlüsse ermitteln“. Es werden nun alle Kassenabschlüsse aufgelistet, welche in dem angegebenen Zeitraum durchgeführt wurden.
Wählen Sie das Verzeichnis, in dem die Kassenabschlüsse gespeichert werden sollen. Dies kann auch ein USB-Stick sein. Drücken Sie den Schalter „Export“. Die Gewünschten Daten werden nun in das ausgewählte Verzeichnis exportiert.
Fehlende Signaturen in den exportierten TSE-Daten.
Bei einem Export der TSE-Daten eines Jahres kann es vorkommen, dass Lücken in der Durchnummerierung der Signaturen vorhanden sind.
Diese Lücken sind systembedingt und stellen keinen Fehler dar. Dazu folgende Erklärung:
Nach dem Einschalten des Computers hat die TSE einen undefinierten Zeitstatus. Vor der ersten Transaktion muss ihr deshalb die aktuelle Zeit übergeben werden. Dies wird in der TSE mit der Funktion „Sys_UpdateTime” durchgeführt. Die Aktualisierung der Zeit wird mit einer eigenen Signatur versehen. Bevor diese Funktion „Sys_UpdateTime” ausgeführt werden kann, muss eine Authentifizierung erfolgen. Diese erfolgt, bevor die aktuelle Zeit der TSE übergeben wird. Eine Authentifizierung, die im TSE-Export mit „Sys_AuthenticateUser” gekennzeichnet ist, erhält eine eigene Signatur. Da die Zeit in der TSE noch nicht abgeglichen ist, erhält die Signatur der Authentifizierung den Zeitstempel „01.01.1970”.
Da der Export für eine Steuerprüfung jedoch für einen bestimmten Zeitraum erfolgt (z. B. das Jahr 2024), sind die Signaturen mit dem Zeitstempel „01.01.1970” nicht im Export vorhanden. Erst bei einem Export aller TSE-Daten sind diese Signaturen vorhanden. Dabei würden allerdings auch Signaturen exportiert, die nicht in den Prüfungszeitraum fallen.
